Das antike Theater (Beck Wissen) by Bernd Seidensticker

By Bernd Seidensticker

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Es ist deswegen wichtig, sich klarzumachen, daß die Masken, mit denen die erhaltenen klas­ sischen Tragödien des 5. Jh. aufgeführt worden sind, ganz an­ ders aussahen. Im 5 . Jh. sind die Masken zunächst wohl individuell, d. h. für j edes Stück neu angefertigt worden. Die sich allmählich entwik­ kelnde Typisierung dürfte bei sich ständig wiederholenden Ne­ benfiguren, wie Boten oder Ammen, eingesetzt haben, hat spä­ ter dann aber, wie Pollux' Liste zeigt, auch die Masken der Hauptfiguren erfaßt.

Mit dem Umfang der Rolle sank auch die Bedeutung des Chors als Teil der dramatischen Handlung. Konnte der Chor bei Aischylos noch Hauptfigur sein oder doch als unmittelbar von den Ereignissen Betroffener erscheinen und aktiv in die Handlung eingreifen, so wurde er zunehmend zum Betrachter und Kommentator der Ereignisse. Innerhalb dieser Entwicklung gab es zwar signifikante Unterschiede. So konstatiert Aristoteles in der Poetik , daß der Chor von Sophokles noch wie ein Schau­ spieler behandelt werde, während dies bei Euripides nicht mehr der Fall sei ( 1 4 5 6 a 2 5-27 ) .

1 9 links) hatten eine stumpfe, leicht aufgeworfene Nase, spitze Ohren - wie Pferde oder Maulesel - sowie, je nach Alter, entweder volles Haar oder eine mehr oder minder weit zurückreichende Stirnglatze. Auf den erhaltenen D arstellungen von Theatersatyrn haben diese einen langen, struppigen Bart; Pollux kennt daneben aber auch Abb. 1 9 : Satyr und Pappesi l e n links: Aussc h n itt aus A b b . 20 - rechts : G l ocke n krater mit Dionysos u n d S i l � n . 04 I Das griechische Theater Abb. 2 0 : Kompl ettes Ensemble eines u n bekannten Satyrspiels Atti scher Vo lute n k rate r des Pronomosmalers, u m 400, Neapel, Archäo l ogisches Museum 8 1 673 den Typus des bartlosen Satyrn.

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